ENSA ist ein Kooperationsprogramm von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren.
Das vom BMZ in Auftrag gegebene ENSA-Programm wird von der Entwicklungspolitischen Lernwerkstatt ASA der InWEnt getragen und in Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen durchgeführt, die in verschiedenen Gremien organisiert sind.
ENSA-Beirat
Der zweimal jährlich tagende Beirat, der sich aus Dachverbänden, Ministerien (BMZ und BMFSFJ), SchulvertreterInnen und Förderprogrammen entwicklungspolitischer Bildungsarbeit zusammensetzt, begleitet die Programmentwicklung und -umsetzung. Er fungiert als Diskussionsforum und beratendes Gremium, das dafür Sorge trägt, dass das ENSA-Programm den aktuellen Entwicklungen und Bedürfnissen und Schwerpunkten der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit soweit wie möglich entspricht.
In operativer Kooperation mit NRO (in Form von Arbeitsgruppen, Treffen, etc.) entwickelt ASA Programmgestaltungsvorschläge, stellt diese dem Beirat vor und handelt entsprechend der gemeinsamen Beschlusslage. Die Entscheidungen zur Programmentwicklung werden in Form von Beiratsprotokollen festgehalten.
ENSA-Arbeitsgruppe
In einer Arbeitsgruppe zum pädagogischen Konzept von ENSA werden Nichtregierungsorganisationen aus dem Tätigkeitsfeld entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und entwicklungspolitischen Jugendaustauschs dazu eingeladen, gemeinsam das pädagogisch-didaktische Konzept des ENSA-Programms weiter zu entwickeln. Von diesem Austausch soll nicht nur das Programm und seine Akteure und Empfänger profitieren, sondern zugleich eine gegenseitige Weiterbildung und Synergieförderung erzeugt werden, die in die jeweiligen Organisationskontexte zurückfließt und eine Qualitätsentwicklung im Feld anregt.
NRO-Partner des ENSA-Programms entsenden ihre Mitglieder als ENSA-Seminarleiter-Innen. Diese werden im Programmrahmen vernetzt und weitergebildet, um die Schulen im Rahmen von Vor- und Nachbereitungsseminaren sowie in Form von darüber hinausgehendem Coaching/Beratung zur Gestaltung der Maßnahme zu begleiten und weiter zu bilden. Indem ein permanenter Pool von ENSA-SeminarleiterInnen aus verschiedenen Organisationskontexten aufgebaut wird und hier eine durchgängige Qualifizierung erfolgt, wird ein weiterer Beitrag zur langfristigen Qualitätssicherung im Durchführungsfeld geleistet.
NRO als KooperationspartnerInnen von Schulen
Neben der Zusammenarbeit mit NRO auf der eher strukturellen, programmgestaltenden
Ebene in Beirat und Arbeitsgruppen sind NRO dezentral als KooperationspartnerInnen von Schulen eingebunden. Als Kooperationspartner und oft Antragstellende für die Förderung des ENSA-Programms begleiten sie die Schulen längerfristig in ihrer entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Um NRO auf dieser Ebene einen strukturellen Zugewinn durch ENSA zu ermöglichen, ermöglicht ENSA sowohl finanzielle als auch inhaltliche Förderung. Mit Schulen kooperierende NRO erhalten eine Verwaltungskostenpauschale und die Möglichkeit, ihre Mitarbeitenden – bei ausreichender Grundqualifikation – als SeminarleiterInnen an das ENSA-Programm zu entsenden. Diese SeminarleiterInnen werden für die Begleitung der Schulen finanziell honoriert, und sie werden zudem mit anderen Seminarleitenden vernetzt und durch ENSA-Qualifikationsseminare für SeminarleiterInnen weitergebildet.
Wenn Sie Interesse an einer Kooperation mit ENSA haben, kontaktieren Sie uns bitte hier.